Privatschule im Espen

Klassenlager in Buchen 2015

Schulverlegung in Buchen vom 14.9. bis zum 18.9.2015

Bericht von Tamara über Montag, 14. September

Mein Vater fuhr mich um 7:45 Uhr zur Schule im Espen. Herr Weber stand mit seinem Auto und seinem Sohn Marco schon ein bisschen früher da. Später kam dann die Mut-ter von Dimitri mit Dalilah und Gepäck. Die Reise verlief angenehm, obwohl sehr starke Regenschauer herunter peitschten, so dass wir ,,nur” mit 100 km/h fahren konn-ten. Wir hörten Radio Zürisee und redeten über Gott und die Welt. Kurz vor 9 Uhr sind wir in Buchen angekommen. Wir haben alles aus dem Auto geholt und unsere Zimmer bezogen. Ich war mit Dalilah im VIP-Zimmer, einem sehr schönen Eckzimmer mit Blick auf die Berge.
Danach assen wir Z‘nüni. Um 10 Uhr begann der Unterricht. In Sprache haben wir uns in dieser Woche speziell mit den Fällen beschäftigt.
Als erstes fingen wir mit dem Tagesjournal an.
Zum Z‘mittag gab es Spaghetti Bolognese und einen feinen Dessert.
In der Mittagspause (um 2 Uhr herum) sind wir ungefähr 20 Minuten zum Bach gelaufen und haben ihn nahezu eine Stunde lang gestaut.
Danach arbeiteten wir noch ein bisschen im neuen Bach-Heft.
Gerade im Anschluss sahen wir noch den ersten Teil der neuen Version des Films ,,Das fliegende Klassenzimmer” von Erich Kästner. Die Hauptpersonen leben in dem Internat, in dem J.S. Bach vor vielen Jahren unterrichtet hat. In dem Film sind viele Gesangsaufnahmen vom Weihnachtsoratorium enthalten.
Jeder musste vom Film einen Jungen auswählen und ins Heft zeichnen. Ich habe Ulli von Simmen gewählt.

Zu Ulli:
- guter Sänger (Mitglied des Thomanerchors)
- klein (alle nennen ihn „Kleiner“)
- ängstlich
- Sohn eines Fürsten und einer Fürstin
- bester Freund von Matze                    
- ist ein gut ausgedachter Charakter
- ist ,,aufgeweckt”

In der Mitte des Films haben wir Z‘nacht und Dessert gegessen. Zum Dessert gab es Vanille-Glace mit heissen Beeren und Mikados.
Danach schauten wir den Film noch fertig, und um 20.15 Uhr gingen Dalilah und ich schliesslich in unser Zimmer, um noch eine halbe Stunde gemeinsam zu lesen. Um 21.00 Uhr herum schliefen wir zufrieden ein.

Der Bericht von Marco über Dienstag, 15. September

Heute hatte ich das volle Programm: Tagesprotokoll mit fotografieren für den ganzen Tag und Küchendienst.

Zum Mittagessen gab es: Pizza, Salat und dazu noch Dessert.
Um 13.15 Uhr sind wir auf den Bus nach St. Antönien gefahren. Nach der halbstündigen Fahrt hat Dalilah dringend ein WC gesucht und gefunden. Unser erstes Ziel war der Spielplatz von St. Antönien. Hier gab es verschiedene Geräte auszuprobieren. Für die einen war das Spiel mit dem Wasser sehr spannend und die anderen erfreuten sich an den verschiedenen Kletter-gerüsten und Schaukeln.


Nach einer halben Stunde sind wir dann auf den Höhenweg von St. Antönien nach Pany gewandert. Das waren sechs Kilometer, und wir haben zwei Stunden dafür gebracht. In Pany angekommen hat uns Frau Stuck eine heisse Schokolade spendiert. Leider haben wir uns im Café etwas vertrödelt, so dass wir zu spät waren und dadurch den Bus verpasst haben. Das war ein grosses Pech, weil die Busse dort nicht so oft fahren und wir so gezwungen waren, den Rest der Strecke wieder zu laufen. Wir brauchten nochmals zwei Stunden bis wir endlich zu Hause waren.
Zum Abend gab es viel Gemüse. Nachdem wir noch geduscht hatten, sind alle ziem-lich früh ins Bett gegangen. Wir waren doch recht kaputt von dem vielen Laufen und mir taten meine Füsse weh.

Der Bericht von Dalilah über Mittwoch, 16. September

Um 6.30 Uhr bin ich mit Frau Stuck, Tamara und natürlich mit Aika joggen gegangen. Unterdessen haben die Jungs (Dimitri und Marco) mit Herrn und Frau Calcagnini Frühstück zubereitet.
An diesem Morgen hatten wir nur eine Unterrichtsstunde, weil ein Ausflug geplant war. Wir fuhren um 10.15 Uhr mit dem Uhr Bus von Buchen nach Pany. An der Bus-haltestelle in Pany angekommen, ging es bergauf. Ungefähr eine Stunde mussten wir bis zum Waldspielplatz laufen. Jeder freute sich darauf.
Angekommen am Waldspielplatz, machten Herr Riedberger und Dimitri das Feuer.

Nach einer Weile gab es Mittagessen: Bratwürste mit Brot und Gemüse. Nach dem Mittagessen gingen wir spielen. Nach dem schönen Nachmittag rief uns Frau Stuck, dass wir uns bereitmachen sollen. Der Bus ginge um 15.45 Uhr. Wir liefen zurück zur Bushaltestelle und freuten uns auf das Highlight des Tages.
 





Und das war der Hot Pot!
Als wir wieder im Buchen waren zogen wir uns um. Herr Calcagnini hatte von 7.30 bis 15.00 Uhr das Wasser mit Holz erwärmt: 25 hl Wasser waren im Hot Pot.




Wir hielten es zwei Stunden in dem warmen Wasser aus. Die Lufttemperatur war eher kalt, aber das Wasser angenehm warm; fast 39 °C. Das war total lustig. Wir haben „Hugo“ gespielt.




Hinterher gab es Abendbrot: viel Gemüse und einen Dessert.

Herr Calcagnini beim Kartoffelschälen >

Bevor das Abendprogramm begann, spielten wir wieder Hugo, Armer Schwarzer Kater und „Ich Packe meinen Koffer mit . . .“. Die Krönung des Abends war dann ein Film, der von Martin Luther und J. S. Bach handelte. Um 20.00 Uhr gingen Marco und Tamara aufs Zimmer. Marco bekam eine Gute-Nacht-Geschichte von Tamara erzählt. Um 21.00 Uhr war dann auch für uns Fünfklässler Feierabend, und wir gingen schlafen.
 


Der Bericht von Dimitri über Donnerstag, 16. September

Am Morgen bin ich mit den anderen joggen gegangen. Etwa 45 Minuten waren wir unterwegs. Aika war natürlich mit von der Partie. Weil ich gute Kondition hatte, bin ich die Strecke bergauf gut vorangekommen.
Anschliessend gab es Frühstück. Die heisse Milch hat mir nach dem Lauf gut getan. Wie jeden Tag haben wir gegen 9.00 Uhr mit der Schule begonnen.
Als erstes Fach hatten wir Geometrie. Im Fach Sprache kam danach unser Spezialthe-ma für die Woche: die Fälle. Dann haben wir in unserem Johann-Sebastian-Bach-Heft weiter gearbeitet.
Um 11.30 Uhr hörten wir den ersten Teil von J. S. Bachs Weihnachtsoratorium.
Ich hatte Küchendienst, also habe ich dann getischt. Es gab Fajitas, die „mega“ lecker waren. Wir durften sie selbst belegen. Ich räumte später die Küche auf.
Unsere Mittagspause dauerte 2½ Stunden, das sind 150 Minuten. Wir hatten unser In-strument mitgebracht, und wenn noch Zeit blieb, übten wir darauf. Ich spiele Cornet.
Am Nachmittag hörten wir den zweiten Teil des Weihnachtsoratoriums.

Zum Z‘nacht gab es „Gschwellti“ mit Käse und Quark. Herr Stuck ist am Abend auf Besuch gekommen und hat uns ein feines Dessert mitgebracht.

Nach dem Abendessen spielten wir zusammen. Tamara, Dalilah und ich wechselten uns mit Mühle ab.
Marco bevorzugte die Kügelibahn.


Grossen Spass hatten wir an den Magnetkugeln.
Jeder probierte etwas zu bauen.
Marco bastelte eine coole Brille. >
Der Bericht von Tamara über
Freitag, den 17. September

Wir sind um 6 Uhr aufgestanden und haben Frühsport gemacht. Ich habe danach getischt, denn ich hatte Küchen- und Fotodienst.
Dann frühstückten wir alle zusammen. Es gab Brot, Toast, Nutella, Konfi, Honig, Cornflakes und Joghurt etc . . .
Um 9 Uhr hatten wir Schule. Das Mathe-Programm bestand aus einer Buchseite für mich zum Thema Brüche und wurde in dieser Woche abgeschlossen. Im Fach Sprache bekamen wir neue Arbeitsblätter zum Thema „Die 4 Fälle“. Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ waren in einer Geschichte „verpackt“. Das war witzig.

Vor dem Z’mittag sahen wir noch einen Regenbogen, weil der ganze Tag zwischen trüb und sonnig gewechselt hat.
Zum Z’mittag assen wir Riz Casimir. Heute waren meine Eltern zu Besuch. Meine Mutter und mein Vater kamen schon um 13.15 Uhr, sie waren 45 Minuten zu früh. Sie sassen noch bei uns mit am Z’mittagstisch. Danach kümmerte ich mich um die Küche. Die Erwachsenen tranken noch einen Kaffee. Wir Kinder gingen nochmal kontrollieren, ob wir alles eingepackt hatten.


Mit Aika machten wir noch einen letzten Spaziergang durch den Wald.
Dann traten wir die Heimreise an.
Unsere Schulverlegung war viel zu schnell vorbei.


Für mich war es leider die letzte an dieser Schule, weil ich nach den Sommerferien ins Gymnasium eintreten werde.

Privatschule im Espen

Schulleitung: Jutta Stuck
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